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Vom Essen bis zum Oktoberfest...

Mit einem neuen Blogdesign melde ich mich zurück im guten alten Germany und schreibe direkt von meinem neuen Laptop aus. Das Leben könnte ja so schön sein... ab und zu. Die Toskanafahrt war teilweise echt nessunwürdig. Fangen wir beim Essen an (ich esse gerade Garnelen *-*). Es gab jeden verdammten Tag ein hartes, weißes Brötchen und dazu Marmelade (ebenfalls jeden Tag). Zusammen mit zwei Stücken Zweiback bildete sich daraus unser Frühstück. Das Abendbrot fiel so aus: NUDELN (machen wir es offiziell: Von diesen Dingern hab ich 30 Leben lang genug), dann ein Hauptgericht und dann einen Nachtisch. Wenn bloß diese Nudeln nicht gewesen wären... Also echt. 

Egal, kommen wir zum nächsten Punkt. Ich habe ja bereits v orher befürchtet, dass  die Zugfahrt schrecklich werden würde, aber zwischenzeitlich wollte ich ernsthaft sterben. Auf dem Hinweg habe ich fast gar nicht geschlafenh, weil wir uns zu sechst eine Kabine teilen mussten. Im sitzen kann ich nicht schlafen, ich hab mich hin und her gedreht, abeer es hat einfach nicht funktioniert. Dann lag ich vor dem Abteil auf dem Gang, doch da ständig Leute ausgestiegen sind, hat das auch nicht wirklich lange gehalten. Am Ende kamen wir völlig übermüdet im Hotel an.
Die >Rückfahrt gestaltete sich ähnlich grausam, doch da hatte man mich dazu verdammt, unter den Sitzen auf dem Abteilboden zu pennen. Schöne Scheiße, andauernd schliefen meine Körperteile ein und ich bin aufgewacht.

Na ja, das hört sich alles ziemlich scheiße an, aber die Zeit zwischen den Zugfahrten und den Mahlzeiten gestaltete sich doch ganz lustig. Wie auf jder Schulfahrt geschahen auch bei uns so einige zwischenmenschliche Effekte und so. Es gab billige Unterwäsche zu kaufen, flirtfreudige Italiener und gutaussehende Neuseeländer (auf dem Weg zum Oktoberfest). Apropos, Marie hat sich natürlich wieder lustige Dinge erlaubt, während wir uns mit schwerem Gepäck beladen über den Münchener Hauptbahnhof schleppten. Sie stellte nämlich fest, dass die Tatsache, dass Bayern Lederhosen tragen, gar kein Witz ist. Haha. Wir fanden's zum Piepen, der besoffene Münchener offenbar nicht.

Immer, wenn ich Zeit fand, habe ich Reisetagebuch geführt. Hier einige Eindrücke:

27.09.09, 16:42 Uhr, Park eines Schlosses (Name unbekannt)
Der gelbe Falter flattert. Die Sträucher schwingen mit dem Wind. Der Himmel ist blau und wird größtenteils von beigen Gebäudemauern mit grauen Fensterläden und kunstvollen Verzierungen, in Form von verschnirkelten Säulen und bräunlichen Geländern, verdeckt. Es ist ruhig, doch stören neben dem Rauschen des Windes auch das Blätterrascheln sowie die unterschiedlichsten Sprachen, die absolute Ruhe dabei, absolut zu werden. Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch. Und deutsch - ein Hauch von Heimat. Auch das Klicken der Digitalkamera und das Schrabben des Kohlestiftes wie er über das Papier kratzt, werden vernommen.
Zu meiner linken tummeln sich unzählige Menschen, angelockt von der Macht des Gratistums, auf einem Platz, dessen Mitte aus vielen Millionen Grashalmen besteht (Unbetreten, denn die Regel lautet: Vietato Calpestare I Prati). Die hiostorische Bedeutung ist nicht zu übersehen, denn die alten Gemäuer weisen zahlreiche Risse und Löcher auf, Mal liegen darauf interessierte Blicke, mal weniger interessierte. Aber das kann mir auch egal sein, denn ich will mich nur erholen.

28.09.09, 11:45 Uhr, in Montecatini Alto
Fotos, Zeichnungen und Beschreibungen. Auf Mauern sitzend und an Geländer gelehnt dokumentieren wir die Landschaft, die Aussicht oder uns gegenseitig. Es wirkt wie ein Zickzackmuster, wenn Nihal Irem zeichnet, Irem Hauke und Hauke die Gebäude, am Abhang in warmen Farben gestrichen und mit Lebenslust gefüllt, stehen. Die Richtungen scheiden sich, jeder verarbeitet dasselbe auf eine andere Art und eine andere Weise.

28.09.09, 15:37 Uhr, in Montecatini Alto
Reisen bringen unterschiedliche Aspekte, zumeist sind damit Veränderungen gemeint. Verändernd ist vieles in Italien, wenn man aus Deutschland kommt. Insekten, damit habe ich meine Erfahrungen gemacht. Ameisen krabbeln in Ausschnitte und beißen - Mücken nutzen die Gunst der Nacht, folgen dem Licht in Zimmer 408 und pieksen in Knie, Finger, Beine, Arme. Einfach überall hin. Zu allem Überfluss reagiert das italienische Gift auch noch anders auf den menschlichen Körper, immerhin ist die Bekanntschaft nicht da. Aua.
Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen doppelt so große Ameisen und Spinnen, die sich an ihren feinen Spindelfäden an Hotelstühlen hinaufziehen und Panik im Speisesaal verbreiten.

Das Wichtigste kommt noch: Ich hört gerade HUMANOID! Das Album ist geil, ich kann's nicht oft genug betonen.  Gerade höre ich den Song, der vor dem Hintergrund des Albumnamens geschrieben wurde (LIEBE <3). Wenigstens in diesem Punkt sind wir den Amis voraus, denn ich habe bereits am 02. Oktober die deutsche sowie die englische Version besessen, während die am anderen Ende der Welt bis zum 06. warten müsse. Hah!

Mit gut gelaunten und hungrigen Grüßen verabschiede ich mich für's Erste. Über die Kursfahrt werdet ihr sicher noch einiges Erfahren. 

Also: Baci, baci, ihr Süßen.
Eure Queen V

4.10.09 16:39
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ness\\\\\\\' Choco Cookie Nr2 / Website (4.10.09 17:15)
Mein Fräulein, da stimmt aber etwas nicht.
1. Wir haben dich nicht dazu verdammt auf dem Abteilboden zu schlafen, du wolltest das unbedingt!
2. Nicht du hast unter dem Sitz geschlafen, sondern ich, weil du mich in der Nacht da hin gedrängelt hast.
Jaja, keine Lügen hier verbreiten. xD
hdl <3
P.S. Die Nudeln waren lecker..


Ness (25.10.09 20:15)
Quatschkram, ich wollte da gar nict liegen. Die meinten gleich,ich wäre die kleinste und schmalste und sollte da liegen. XD

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